Donnerstag, 12. Februar 2026

Von RB Leipzig bis Gaza

Habe letzte Nacht einfach nicht schlafen können. Zwar bin ich am Morgen doch noch irgendwie eingeschlafen, aber im Grunde war es eine Tortur. Erst am Nachmittag wird mir klar, warum. Denn am Vorabend war das DFB-Pokalspiel zwischen Bayern München und RB Leipzig, das die Bayern mit 2:0 gewannen. Ich hatte zunächst nur das Ergebnis gesehen und mir zuerst das Statement des RB-Trainers angehört, um zu ahnen, was in München abgelaufen war. Denn RB war schon in der vierten Minute in Führung gegangen, was aber durch das Einschreiten des Kölner Kellers vereitelt wurde (dort  sitzen die Beamten des Video Assistant Referee). Als ich dann das Tor im Spielbericht sah, konnte ich nur noch den Kopf schütteln, denn es war ein völlig reguläres Tor, das ohne VAR gezählt hätte, weil weder der Schiedsrichter noch die beiden Linienrichter etwas dagegen einzuwenden hatten. Nichts anderes passiert Woche für Woche in der Bundesliga, wo Tore aberkannt werden, weil eine Hand oder die Fußspitze des Spielers hinter der Abseitslinie war, oder weil vor der Entstehung des Tors im eignen Strafraum ein Gegenspieler geschubst wurde. Unglaublich, aber VAR! Die Technik, die ursprünglich dazu dienen sollte, den Fußball gerechter zu machen, dient jetzt dazu, ihn ins Gegenteil zu verkehren. Und das Schlimmste ist, alle nehmen es hin und niemand tut was dagegen. Nicht nur im Fußball, überall in der Gesellschaft! Ganz gleich, um was für Narrative es sich handelt, angefangen vom angeblich menschengemachten Klimawandel (der nur dazu dient, uns CO2-Steuern aufzuerlegen, während die Eliten mit ihren Privatjets zum Weltklimagipfel fliegen) über den Genderwahn, wobei nun auch in Büchern gegendert wird, was das Zeug hält, bis hin zu den Omas gegen rechts, die nicht wissen, dass rechts kleingeschrieben wird und dass es etymologisch vom Adjektiv recht abstammt (richtig), während links von link kommt (hinterhältig, falsch). Gleichzeitig wird fürs Klima ein Kraftwerk nach dem anderen abgeschaltet und dafür teures, umweltschädigendes Fracking-Gas eingekauft. Überall werden wir an den ganz normalen Wahnsinn gewöhnt und alle machen mit. Selbst Kriege sind inzwischen gesellschaftsfähig, weil die Propaganda oberste Messlatte ist, und beim Völkermord in Gaza (Palästina) schaut man lieber zu, weil man sonst Antisemit ist, wenn man was dagegen sagt, geschweige denn tut. Deshalb konnt ich die Nacht nicht schlafen, weil das Beispiel mit RB mir wieder gezeigt hat, welch abgrundtiefes Unrecht wir Tag für Tag über uns ergehen lassen müssen, ohne etwas dagegen zu unternehmen, weil wir entweder aufgegeben oder uns schon so daran gewöhnt haben, dass wir es gar nicht mehr bemerken. Wie abgestumpft muss man eigentlich sein, um überhaupt noch in dieser Welt zu leben? In einer Welt, die nur noch durch Gewissenlosigkeit, Scheinheiligkeit und Korruption zusammengehalten wird.  

Keine Kommentare: