Als ich das erste Mal über die
Entdeckung des Higgs-Teilchens schrieb und das Wirken unserer
Wissenschaftspäpste am CERN mit dem Spielen meines Enkels in seinem Spielzimmer
verglich (in dem Sinne, dass er schon mit fünf Jahren wusste, dass es keinen
Sinn macht, ein Kofferradio immer und immer wieder mit noch größerer Wucht
gegen eine Wand zu werfen, um in den Einzelteilen nach den Sprechern oder der
Musik zu suchen), da wusste ich noch nicht, dass das CERN nur nach außen hin
die seriöse Forschungseinrichtung ist, die sie vorgibt zu sein. Offiziell sucht
man dort nach der Weltformel, bezogen auf ein materialistisches und
mechanistisches Weltbild, das uns schon in der Schule und an der Uni
übergestülpt wurde (von wegen wir seien das Endprodukt einer Affenevolution,
noch dazu die Krone der Schöpfung, und lebten in der besten aller möglichen
Welten). Es spiegelt genau die Weltanschauung wider, die für die breite Masse
der Weltbevölkerung gedacht ist (wobei die materielle Welt gerade mal drei
Prozent von dem ausmacht, was existiert. Wenn überhaupt).
Von daher lag es nahe, dass auch am CERN an geheimen Projekten gearbeitet wird,
die nicht von dieser Welt sind. Oder anders gesagt, die nichts mit den drei
Prozent zu tun haben, die für uns der Nabel der Welt sind, sondern mit den
übrigen siebenundneunzig. Dies erstreckt sich von der Beeinflussung bestimmter
Zeitlinien bis hin zur Öffnung von Portalen und Wurmlöchern. Das alles sind
Dinge, die man in der Öffentlichkeit oder in den Mainstreammedien nicht
erwähnen kann, ohne sich lächerlich zu machen. Am CERN hingegen wird es
gemacht, an vorderster Front sozusagen. Allerdings im Geheimen, was wieder die
Frage aufwirft, zu welchem Zweck und in wessen Interesse? Im öffentlichen
Interesse kann es ja wohl nicht sein, denn dann wär es nicht geheim. So wie
jeder Geheimdienst nicht im öffentlichen Interesse agiert, sondern eben im
Interesse einer Minderheit, sei es der sogenannte militärisch-industrielle Komplex
oder wer auch immer. Immer geht es um Machtinteressen einer winzigen Elite. Von
daher liegt der Verdacht nahe – um nicht zu sagen, nur allzu nahe –, dass die
verdeckten Zeitlinien- und Portalexperimente nicht unbedingt auf unser
Allgemeinwohl ausgerichtet sind, sondern dass es hier um Dinge geht, die sich
der Normalsterbliche nicht mal ansatzweise vorzustellen vermag, geschweige
denn, dass er sie für möglich halten würde. Es sei denn, er ist ein Binge-Watcher beziehungsweise Komaglotzer, dann hat er den
entsprechenden Horrorfilm vielleicht schon gesehen. Kein Wunder also, dass CERN ein
Akronym ist für Cernunnos, den Gott
der Unterwelt, und dass vor dem Eingang des CERN, beziehungsweise zwischen den
Gebäuden 39 und 40, eine große Shiva-Statue
steht (Shiva ist im Hinduismus die
Göttin des Chaos und der Zerstörung).
Nun gut, könnte der eine oder andere immer noch meinen, das mit dem Akronym und
der Shiva-Statue muss noch lange nichts heißen … Wäre da nicht der Umstand,
dass sich unsere ach so heiß geliebten Eliten sehr darin gefallen, all das, was
sie praktizieren beziehungsweise was sie mit uns vorhaben, in Hollywood-Filme
zu packen oder in okkulte Namen, Begriffe oder Inszenierungen.
So wurde zum Beispiel 2015 von CERN-Mitarbeitern im CERN der Dance of Destruction (Tanz der
Zerstörung) aufgeführt. Was allerdings nur ein inszenierter Scherz von
Praktikanten war, der fälschlicherweise als okkultes Ritual interpretiert
wurde. Er hat nichts mit dem zu tun, was dargeboten
wurde. Das Gleiche trifft auf den Ritualmord zu, bei dem mehrere
CERN-Mitarbeiter nachts vor der Shiva-Statue eine Frau erdolchten. Zu dem
Video, das wenig später im Netz auftauchte, und das mehrere Personen in
schwarzen Umhängen zeigt, sagte eine CERN-Sprecherin, die Szenen seien ohne offizielle
Genehmigung gedreht worden. Die Mitarbeiter hätten mit der Inszenierung ihren Humor zu weit gehen lassen. Das
CERN dulde diese Art von Parodie nicht, da sie zu Missverständnissen über den
wissenschaftlichen Charakter der Einrichtung führen kann.
Interessant, das Ganze war also eine Parodie, eine Art von schwarzem Humor. So
wie die Aufführungen von Marina Abramovic, wo Menschenteile
beziehungsweise menschliche Figuren auf der Bühne gegessen werden, nichts, aber
auch gar nichts mit Satanismus zu tun haben und die Bauarbeiter in Unterwäsche
mit den kopulierenden Steinböcken und halb nackten Engeln bei der Eröffnung des
Gotthard-Tunnels auch nicht (von der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in
Paris einmal abgesehen). Das alles ist Kunst und hat mit Okkultismus oder gar
Satanismus nicht das Geringste zu tun.
Henry Slade und der Mandela-Effekt
Interessant ist auch, dass etwa ein Jahr nach der Einweihung des Large Hadron Colliders das erste Mal der Mandela-Effekt auftrat, der sich
danach in unzähligen Fallbeispielen fortsetzte. Dazu muss ich zunächst
vorausschicken, dass das Gefüge von Raum und Zeit ganz anders ist, als uns
erzählt wird (die Eliten hingegen wissen ganz genau, wie die Wirklichkeit
beschaffen ist, nur der Rest der Weltbevölkerung weiß es nicht). Denn die
offizielle Lehrmeinung geht nur von einer vierdimensionalen Raumzeit aus, also
von drei Raumdimensionen (Länge, Breite, Höhe) und einer Zeitdimension. Doch
dieses Modell spiegelt lediglich eine stark vereinfachte und begrenzte Sichtweise
des Raum-Zeit-Phänomens wider, das im Grunde viel komplexer ist (nach Burkhard
Heym sind es 12 Dimensionen). Wobei der Raum eigentlich vier Dimensionen hat,
von denen wir aber nur drei wahrnehmen, weil die vierte nach Innen geht, also
gen Null. Aber man kann über das Bewusstsein auf diese Dimension zugreifen, was
Henry Slade eindrucksvoll bewies, als er 1878 in Leipzig eine Seance abhielt (unter anderem konnte er geschlossene Metallringe
ineinander verketten und Worte, die auf Loszettel geschrieben, zusammengerollt
und versiegelt wurden, ändern), was durch Gustav Theodor Fechner (1801–1887), Wilhelm Eduard Weber (1804–1891) und Johann Karl Friedrich Zöllner (1834–1882) bestätigt wurde, allesamt
Koryphäen auf dem Gebiet der Physik. Ebenso gibt es nicht nur eine
unveränderbare Zeit beziehungsweise eine einzige Zeitlinie, sondern unendlich
viele (das hat Hugh Everett schon 1957 herausgefunden, was später als Viele-Welten-Theorie in die
Physikgeschichte einging). Wobei es nicht wirklich unendlich viele sind,
sondern die Unendlichkeit wird mit endlichen Ressourcen simuliert. Aber zurück
zum CERN und dem Mandela-Effekt: Der Mandela-Effekt bezeichnet zunächst
ein Phänomen, bei dem eine große Gruppe von Menschen eine kollektiv falsche
Erinnerung an bestimmte Ereignisse oder Details hat [Wikipedia]. Benannt ist der Effekt nach Nelson Mandela, den späteren
Präsidenten Südafrikas, der im Glauben vieler Menschen bereits in den 1980er
Jahren im Gefängnis starb (richtigerweise wurde er aber 1990 aus dem Gefängnis
entlassen, wurde dann der erste schwarze Präsident Südafrikas und starb 2013).
Offiziell heißt es, der Mandela-Effekt zeige lediglich, wie
fehleranfällig unser Gedächtnis ist, wobei Betroffene fest von der Richtigkeit
ihrer falschen Erinnerung überzeugt sind.
Mit anderen Worten, die
Betroffenen bilden sich das nur ein, so wie sich alle Zeugen von UFO-Sichtungen
das nur einbilden! Ich selber kann mich zum Beispiel mit hundertprozentiger
Gewissheit an den James Bond-Film Moonraker
von 1979 erinnern (und mit mir alle meine Freunde und Klassenkameraden), in dem
der Eisenbeißer mitspielt [dargestellt vom 2,18 Meter großen Richard Kiel]. In
einer Szene lächelt er ein blondes Mädchen [Blanche Ravalec] an, wobei er sein
Stahlgebiss zeigt. Darauf lächelt das Mädchen zurück und man sieht, dass sie
eine Spange trägt (das war ja genau das, was die Szene ausmachte). Doch schaut
man sich den Film jetzt an, dann hat das Mädchen keine Spange mehr.
Inzwischen gibt es unzählige Mandela-Effekte, bei denen sich Millionen Menschen
sicher sind, dass sie es so und nicht anders gesehen haben, aber im Nachhinein
war es anders. Gibt man sich als Fazit damit zufrieden, dass es sich bei den
unzähligen Mandela-Effekten lediglich um Fälle von kollektiver Massenpsychose
handelt, dann widerspricht diese Theorie der Tatsache, dass solche Effekte vor
dem 21. Oktober 2008 nie aufgetreten sind [Einweihung des LHC am CERN]. Auch
Fiona Broome, nach deren Buch The Mandela Effect der Mandela-Effekt benannt wurde, geht davon aus, dass etwas ganz
anderes, Tieferliegendes, dahintersteckt. Was es auch immer sein mag, Fakt ist
– und da muss man nur eins und eins zusammenzählen –, dass am CERN ganz bewusst
Zeitlinien geändert werden. Zu welchem Zweck und in welchem Interesse, das kann
sich der Leser selber denken.