Freitag, 16. Oktober 2026

Die Schuld der Deutschen

Die Schuld der Deutschen gegenüber den Opfern der Nazi-Diktatur ist unbestritten. Doch nicht nur Deutsche haben im Laufe der Geschichte Schuld auf sich geladen im Hinblick auf Kriege und Massaker. Der Völkermord an den amerikanischen Ureinwohnern, den die Spanier auf dem Gewissen haben, forderte fast 18 Millionen Tote. Die Eroberung Mexicos, also die Ausrottung der Atzteken unter Cortes, noch einmal 24 Millionen. Davon spricht heute niemand mehr. Auch nicht von den sechs Millionen Toten der amerikanischen Indianerkriege oder vom Genozid der Franzosen an den Algeriern. Ähnlich verhält es sich mit den Massakern der Russen, Serben und Kroaten, der Italiener, Türken und nicht zuletzt der Chinesen und Japaner. Ganz abgesehen von den Millionen Toten, die US-amerikanische Kriege überall auf der Welt hinterlassen haben.
Doch die größte Kollektivschuld aller Zeiten haben die Deutschen auf sich geladen. Eine Schuld, die nie vergeht. Zumindest will man uns das glauben machen. Doch spätestens seit 2002 belegen neueste Forschungen, dass die offizielle Zahl von sechs Millionen Juden, die in deutschen KZ umgekommen sind, nicht stimmt. Nicht einmal annähernd! Wohlgemerkt, es geht hier nicht darum, die Endlösung der Judenfrage zu bestreiten oder kleinzureden. Es geht um wissenschaftlich fundierte Zahlen.
Schon 1993 wurde die Zahl der jüdischen Opfer des KZ Auschwitz von Franciszek Piper, dem Leiter der Gedenkstätte, als Ergebnis neuerer Forschungen auf 1,1 Millionen festgesetzt. Der französische Holocaust-Forscher Jean-Claude Pressac senkte sie 1994 auf 700.000, bevor sie 2002 in der Zeitschrift Osteuropa aufgrund neuer Archivfunde auf 500.000 korrigiert wurde. Ebenso wurde die Zahl der Opfer im KZ Majdanek 2006 von Tomasz Kranz, dem Leiter der Gedenkstätte, auf 59.000 korrigiert. Zählt man die Opfer aller anderen KZ dazu (von Bergen-Belsen bis Warschau), dann kommen noch einmal 500.000 dazu, sodass sich die Gesamtzahl aller Opfer, die in deutschen KZ gestorben sind, bei etwa einer Million bewegt. Das ist immer noch eine riesige Zahl. Aber sie liegt um ein Vielfaches unter den offiziellen Zahlen und relativiert damit die über allen anderen Völkern stehende Kollektivschuld der Deutschen.
Wie aber konnte es dazu kommen? Nun, das liegt zum einen daran, dass die Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird. Nach dem 2. Weltkrieg waren das die Alliierten, allen voran die US-Amerikaner. Sie waren es, die mit der Operation Paperclip führende deutsche Wissenschaftler und Techniker einfach übernahmen und sich so der deutschen Hochtechnologie bemächtigten. Was die Voraussetzung war, dass die Vereinigten Staaten nach dem Krieg zur führenden Weltmacht aufstiegen. Zum anderen wurde dafür gesorgt, dass deutsche Presseleute streng im Sinne der Atlantikbrücke geschult wurden. Was so viel bedeutet: Die Amerikaner sind die Befreier und wir sind die gedemütigten und zur ewigen Kollektivschuld verdammten Deutschen. Schaut man sich die Dokumentationen von N24 oder Welt an, vor allem die der letzten 25 Jahre, dann vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendein Film aus dem 3. Reich gezeigt wird. Hitler in Farbe da, Hitler in Farbe dort, und immer mit dem Unterton, ihr Deutschen seid die größten Verbrecher aller Zeiten. Das alles hat dazu geführt, dass wir Deutsche so etwas wie Nationalstolz gar nicht mehr kennen, ja dass wir uns nicht mal mehr trauen, überhaupt vom deutschen Volk zu sprechen, weil man dann schon als Nazi gilt. Und die Auswüchse dieser Gehirnwäsche treten gerade in jüngster Zeit zutage, wenn sogar deutsche Politikverdreher davon sprechen, dass sie unser Land hassen und verachten. Solche Leute, das muss man sich mal überlegen, stehen an der Spitze unseres Landes! Bleibt zu hoffen, dass diese Leute es nicht schaffen werden, Deutschland zugrunde zu richten – das hat schon nach dem 1. und ebenso nach dem 2. Weltkrieg nicht funktioniert –, sondern dass wir uns irgendwann unserer besonderen Rolle wieder bewusst und ihr vor allem gerecht werden!
 

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