Die Schuld der Deutschen gegenüber den Opfern der
Nazi-Diktatur ist unbestritten. Doch nicht nur Deutsche haben im Laufe der
Geschichte Schuld auf sich geladen im Hinblick auf Kriege und Massaker. Der
Völkermord an den amerikanischen Ureinwohnern, den die Spanier auf dem Gewissen
haben, forderte fast 18 Millionen Tote. Die Eroberung Mexicos, also die
Ausrottung der Atzteken unter Cortes, noch einmal 24 Millionen. Davon spricht
heute niemand mehr. Auch nicht von den sechs Millionen Toten der amerikanischen
Indianerkriege oder vom Genozid der Franzosen an den Algeriern. Ähnlich verhält
es sich mit den Massakern der Russen, Serben und Kroaten, der Italiener, Türken
und nicht zuletzt der Chinesen und Japaner. Ganz abgesehen von den Millionen
Toten, die US-amerikanische Kriege überall auf der Welt hinterlassen haben.
Doch die größte Kollektivschuld aller Zeiten haben die Deutschen auf sich
geladen. Eine Schuld, die nie vergeht. Zumindest will man uns das glauben
machen. Doch spätestens seit 2002 belegen neueste Forschungen, dass die
offizielle Zahl von sechs Millionen Juden, die in deutschen KZ umgekommen sind,
nicht stimmt. Nicht einmal annähernd! Wohlgemerkt, es geht hier nicht darum,
die Endlösung der Judenfrage zu
bestreiten oder kleinzureden. Es geht um wissenschaftlich fundierte Zahlen.
Schon 1993 wurde die Zahl der jüdischen Opfer des KZ Auschwitz von Franciszek
Piper, dem Leiter der Gedenkstätte, als
Ergebnis neuerer Forschungen auf 1,1 Millionen festgesetzt. Der
französische Holocaust-Forscher Jean-Claude Pressac senkte sie 1994 auf
700.000, bevor sie 2002 in der Zeitschrift Osteuropa aufgrund neuer Archivfunde auf 500.000
korrigiert wurde. Ebenso wurde die Zahl der Opfer im KZ Majdanek 2006 von
Tomasz Kranz, dem Leiter der Gedenkstätte, auf 59.000 korrigiert. Zählt man die
Opfer aller anderen KZ dazu (von Bergen-Belsen bis Warschau), dann kommen noch
einmal 500.000 dazu, sodass sich die Gesamtzahl aller Opfer, die in deutschen
KZ gestorben sind, bei etwa einer Million bewegt. Das ist immer noch eine
riesige Zahl. Aber sie liegt um ein Vielfaches unter den offiziellen Zahlen und
relativiert damit die über allen anderen Völkern stehende Kollektivschuld der
Deutschen.
Wie aber konnte es dazu kommen? Nun, das liegt zum einen daran, dass die
Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird. Nach dem 2. Weltkrieg waren
das die Alliierten, allen voran die US-Amerikaner. Sie waren es, die mit der Operation Paperclip führende deutsche
Wissenschaftler und Techniker einfach übernahmen und sich so der deutschen
Hochtechnologie bemächtigten. Was die Voraussetzung war, dass die Vereinigten
Staaten nach dem Krieg zur führenden Weltmacht aufstiegen. Zum anderen wurde
dafür gesorgt, dass deutsche Presseleute streng im Sinne der Atlantikbrücke geschult wurden. Was so
viel bedeutet: Die Amerikaner sind die Befreier und wir sind die gedemütigten
und zur ewigen Kollektivschuld verdammten Deutschen. Schaut man sich die
Dokumentationen von N24 oder Welt an, vor allem die der letzten 25
Jahre, dann vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendein Film aus dem 3. Reich
gezeigt wird. Hitler in Farbe da, Hitler in Farbe dort, und immer mit dem
Unterton, ihr Deutschen seid die größten Verbrecher aller Zeiten. Das alles hat
dazu geführt, dass wir Deutsche so etwas wie Nationalstolz gar nicht mehr
kennen, ja dass wir uns nicht mal mehr trauen, überhaupt vom deutschen Volk zu
sprechen, weil man dann schon als Nazi gilt. Und die Auswüchse dieser
Gehirnwäsche treten gerade in jüngster Zeit zutage, wenn sogar deutsche
Politikverdreher davon sprechen, dass sie unser Land hassen und verachten.
Solche Leute, das muss man sich mal überlegen, stehen an der Spitze unseres
Landes! Bleibt zu hoffen, dass diese Leute es nicht schaffen werden,
Deutschland zugrunde zu richten – das hat schon nach dem 1. und ebenso nach dem
2. Weltkrieg nicht funktioniert –, sondern dass wir uns irgendwann unserer
besonderen Rolle wieder bewusst und ihr vor allem gerecht werden!
Freitag, 16. Oktober 2026
Die Schuld der Deutschen
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